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Radio Blau plant Weltrekordversuch
„Die meisten DJs in einer Woche in einer Radiostation“ heißt die Aufgabe, mit der Radio Blau ins weltweite Guinness Buch der Rekorde einziehen möchte. Radio Blau will in der gesamten Sendezeit von 49 Stunden in der ersten Dezemberwoche mit einer übergroßen DJ-Crew auf das mögliche Ende des Senders aufmerksam machen.
Die Liste der DJs, die am Rekord mitwirken wollen, ist laut Radio Blau, lang. Die meisten kommen aus Leipzig und Umgebung, auch Prominenz befindet sich darunter. „Wir rechnen mit mehr als 150 Djs.“, so Sendungsmacher Kuno.
Und so ist es gedacht: Die jeweiligen Sendungsmacher öffnen ihre Studiotüren und laden
befreundete DJs ein, betreuen die DJ-Gäste und koordinieren deren Live-Sets. Ob in der Rekord-Woche dann MCs die Nachrichten zu HipHop-Musik rappen oder Veranstaltungstipps mit Hintergrundmusik hinterlegt werden, bleibt abzuwarten. Fest steht allerdings, dass jeder DJ auch am Mikrofon kurz zu Wort kommen wird.
Damit es nicht zum Chaos kommt, bittet Radio Blau alle DJs, die mitmachen möchten, sich unter der Emailadresse: rekordinblau@web.de zu melden. Dort gibt es alle notwendigen Informationen.
Mitmachen kann jede bzw. jeder, der schon als DJ gewirkt hat. Abspielmöglichkeiten für Musik jeglicher Art befinden sich in den Radiostudios: CDs oder Vinyl, aber auch MP3 und OGG via PC sind möglich, so die Radiomacher.
Die Sächsische Gemeinschaftsprogramm GmbH & CO KG (Apollo Radio) hat die bisherige Kooperation mit dem Radio-Verein Leipzig zum 31. Dezember 2009 gekündigt. Damit ist ungeklärt, wer ab dem 1. Januar 2010 die Sende- und Leitungskosten für Radio Blau zahlen wird. Als nichtkommerzieller Programmanbieter ist der Radio-Verein Leipzig nicht in der Lage, diese Kosten selbst zu tragen. Dies würde das Aus für Radio Blau bedeuten. Hintergrund sind Verhandlungen zwischen der Betreibergesellschaft von Apollo Radio und der Media Broadcast als Betreiber der Sendeanlagen um Sende- und Leitungskosten.
Mit dem Rekordversuch hofft Radio Blau auf reges Interesse und den Erhalt des nichtkommerziellen Bürgerradios.








